Ausstellung in Formen und Farben
Ausstellung mit 16 Grafiken von Cornelia Steinfeld
22. Februar bis 6. April 2026
Kirche St. Georg

Abschiede
in
Formen
und
Farben
Februar bis 6. April 2026
Immer wieder im Leben gibt es Abschiede und Veränderungen, viele von ihnen führen zu kleineren oder größeren Phasen von Trauer.
Das kann der Abschied von einem Haustier sein, ein neuer Job, eine Scheidung, Krankheit, dass plötzlich die Kinder groß und aus dem Haus sind und natürlich alle Abschiede von geliebten Menschen, die gestorben sind. Abschiede wecken verschiedenste Emotionen in uns, manchmal landen wir in einem Wechselbad der Gefühle.
Die Grafik-Designerin Cornelia Steinfeld hat in ihrem Buch „Trauer in Formen und Farben“ Bilder zu einzelnen Gefühlen und Zuständen von Trauer und Abschieden gestaltet. Klare geometrische Formen und bewusst gewählte Farben illustrieren Gefühle wie Schmerz, Einsamkeit, Verlust und Geborgenheit aber auch Erlebnisse wie Anteilnahme und Neubeginn. Dazu stellt die Grafikerin Bibelzitate und aktuelle Texte von ausgewählten Autor*innen, die andere an ihren Erfahrungen mit Trauer teilhaben lassen.
Das Thema Trauer wird in unserer Gesellschaft immer noch sehr an den Rand geschoben, es gibt viel Unsicherheit im Umgang mit Menschen, die einen Verlust erlitten haben. Statt Anteilnahme und konkreter Unterstützung erleben Menschen nach schweren Abschieden oft Sprachlosigkeit.
Ein offener Umgang mit Abschieden und all ihren Emotionen kann Kraft, Hoffnung und neue Perspektiven schenken. Menschen können sprach- und handlungsfähig werden und so einander Trost spenden und Verbundenheit vermitteln.
Die Ausstellung zeigt 16 Grafiken aus dem Buch von Cornelia Steinfeld und lädt mit vielen bunten Veranstaltungen ein, über Abschiede und deren Gefühle nachzudenken, Gefühle zuzulassen, miteinander ins Gespräch zu kommen und vielleicht neue Wege nach Abschieden zu finden.
Herzliche Einladung!
Programm:
Sonntag, 22. Februar 2026, 10.00 Uhr AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG in der Sonntagsmesse mit Pfiff | anschließend Empfang Dienstag, 24. Februar 2026, 19.00 Uhr WORTGOTTESFEIER »NEUBEGINN – AKZEPTANZ – GLAUBE« mit Benjamin Gerlich Donnerstag, 26. Februar 2026, 19.00 Uhr DIE SPIELDOSE ODER WENN DIE CLOWNIN TRAUER TRÄGT: Ein Stück über Trauern und Trost, Verlust und Abschiednehmen, Loslassen und Einlassen Dr. Kirstin Kunze, alias Sophia Altklug, Clownin und Humorforscherin Auf dem Dachboden lagern die alten Schätzchen: ein verblasstes Foto, Spielzeugkoffer, Akkordeon … damals …? Sophia Altklug erinnert sich, nimmt uns mit auf ihrer Reise durchs Trauerland. Dort begegnen ihr u.a. verschiedenste „Trauertypen“ – Figuren aus der Märchenwelt: Dornröschen, Schneewittchen, Aschenputtel, Rumpelstilzchen, der graue Wolf. Sie geht durch alle Gefühle und Emotionen, hell und dunkel, oben und unten, laut und leise, leidend und lachend. Und im Humor, dem Fluss der Lebenskraft, entfaltet sich die clowneske Botschaft: ! ETWAS VERLIEREN UND AM ENDE DOCH REICHER WERDEN ! Samstag, 28. Februar 2026 Abend für die Menschlichkeit: Ein literarisch-musikalisches Programm zum Nachdenken Ein imaginärer Briefwechsel führt in das Thema und wird durch eine musikalische Zeitreise begleitet. Barbara Boisserée Text Claudia Scarpatetti Text Michael Behlen Gitarre Isabel Gudd Gesang Mark Hohn Klavier Stefan Kaiser Cello Sonntag, 1. März 2026, 15.00 Uhr, Anmeldung erforderlich! “KRÜMEL IM KOPF” – Lesung und Gespräch für Grundschulkinder mit Mutter, Vater oder Großeltern: Ruth Katharina Breuer, Autorin Die Autorin wurde durch die Geschichte ihres Vaters angeregt, das Thema „Alzheimer“ für Kinder greifbar zu machen. Das Bilderbuch ist eine persönliche Annäherung an die weitverbreitete Krankheit. Kindgerecht wird davon erzählt, wie Betroffene sich verändern, zum Beispiel nicht mehr lesen können oder vergessen, wie Zähneputzen geht. hier klicken zur Anmeldung ➜ Dienstag, 03. März 2026, 19.00 Uhr Wortgottesfeier mit Dr. Eva-Maria Will Freitag, 6. März 2026, 19.15 Uhr, Anmeldung erforderlich! Formen und Farben: Taschenlampen-Entdeckertour für Mütter, Väter, Großeltern und Kind(er) hier klicken zur Anmeldung ➜ Samstag, 7. März 2026, 14.00 – 17.00 Uhr im Pfarrheim, Anmeldung erforderlich! ERINNERUNGSSTÜCKE SELBST NÄHEN: Maria Mund-Marek, Schneidermeisterin Beatrix Vogel, Gemeindereferentin Einen Menschen loszulassen, heißt oft auch, sich von Kleidung zu trennen, die diese Person getragen hat. In diesem Nähkurs werden neue Stücke daraus genäht, zum Beispiel Seelentröster, Kissen oder Leseknochen. hier klicken zur Anmeldung ➜ Sonntag, 8. März 2026, 15.00 – 18.00 Uhr, Anmeldung erforderlich! WORKSHOP: „Die Kunst des Loslassens“: Dieser Workshop richtet sich an Menschen in Veränderung. Diese Veränderung kann etwas Sichtbares sein (z.B. ein Umzug, die Geburt eines Kindes oder der Eintritt ins Rentenalter), es kann aber auch etwas Unsichtbares sein (z.B. Trauer, aufkeimende Sehnsucht, oder die innerliche Ankündigung eines Wendepunktes). Allen Veränderungen ist gemein, dass man dafür etwas loslassen muss. Und das ist gar nicht so einfach. In diesem Workshop nähern wir uns dem Thema Abschied und Loslassen auf behutsame Art und Weise. Für die Selbsterkundung verwenden wir Methoden der Resilienzförderung. Höhepunkt ist ein so einfaches wie geniales Ritual des Loslassens. Disclaimer: Dieser Nachmittag kann Gefühle von Leichtigkeit und Mut hervorrufen! Das Material wird gestellt, bitte wetterfeste Kleidung mitbringen Eine parallele Kinderbetreuung ist auf Anfrage möglich hier klicken zur Anmeldung ➜ Dienstag, 10. März, 2026, 19.00 Uhr Wortgottesfeier mit Thomas Zalfen Freitag, 13. März 2026, 19.15 Uhr, Anmeldung erforderlich> Formen und Farben: Taschenlampen-Entdeckertour für Väter und Kind(er) hier klicken zur Anmeldung ➜ Samstag, 14. März 2026, 19.00 Uhr Lieder für Sterneneltern – Lieder zum Trauern Singer-Songwriterin Leave schreibt Lieder rund um das Thema Sternenkinder, Verlust und Trauer. Ihre Melodien berühren, sollen zum Nachdenken anregen aber auch Hoffnung und Kraft schenken. Lea Sauter ist selbst betroffene Sternenmama und studierte Musiktherapeutin und möchte mit ihren Songs anderen helfen sich mit der Trauer auseinanderzusetzen. Dienstag, 17. März 2026, 19.00 Uhr Wortgottesfeier Donnerstag, 19. März 2026, 19.00 Uhr Besser falsche Worte als keine Worte. Umgang mit Trauernden Dr. Monika Schmelzer, Kunsthistorikerin, pädagogische Mitarbeiterin Bildungswerk Köln Ein Nachbar ist gestorben, oder die Tochter von Bekannten, oder jemand im Freundeskreis hat eine schlimme Krankheitsdiagnose. Da fehlen uns erst einmal die Worte, wir sind verunsichert und haben Sorge, falsch zu reagieren. Trauernde und Menschen in sehr schwierigen Lebenssituationen erleben oft krasse Sprachlosigkeit, die sie noch einsamer sein und ihren Schmerz spüren lässt. Jeder Mensch trauert anders und hat andere Bedürfnisse, da ist es für Außenstehende gar nicht so leicht, herauszufinden, was das Gegenüber gerade braucht. Monika Schmelzer hat vor gut drei Jahren ihren Mann sehr früh verloren und berichtet ausgehend von eigenen Erfahrungen, was trauernden Menschen helfen kann. Sie will Mut machen, die Sprachlosigkeit zu durchbrechen und aufmerksamer und offener mit Trauer und schwierigen Lebenssituationen in unserer Umgebung umzugehen. Sammstag, 21. März 2026, Anmeldung erforderlich! Mein eigener Lebensfluss Lara Bergrath Jeder Lebensweg ist wie ein Fluss: Er kennt ruhige Abschnitte und Stromschnellen, Abschiede und Neubeginne, Umwege und neue Quellen. In diesem kreativen Angebot lade ich dich ein, deinen eigenen Lebensfluss zu gestalten und dich mit den Übergängen deines Lebens auseinanderzusetzen. Dabei werden wir nach einem kurzen Kennenlernen (wir werden nicht mehr als 6 Leute sein) eine Zeit der Einzelarbeit starten, in der du Raum hast über deinen Lebensweg nachzudenken und ihn kreativ darzustellen. Dabei geht es nicht um künstlerische Fähigkeiten, sondern um persönliches Wahrnehmen und Gestalten. Im Anschluss gibt es Raum um das, was man möchte aus der Einzelarbeit zu teilen. Dieser Raum bietet eine große Chance ohne Unterbrechung von seinem Leben erzählen zu können: manches wird einem so bewusster oder klarer. Wichtig ist, dass es sich um einen geschützten Rahmen handelt und nichts von dem Erzählten nach außen weitergegeben werden darf. Wichtig ist mir eine klare Einordnung: Ich bin keine Therapeutin und dieses Angebot kein therapeutisches. Die Methode habe ich jedoch in verschiedenen Kontexten mit Jugendlichen angewendet und wertvolle Erfahrungen gesammelt. Du hast Interesse, möchtest aber erst noch mehr über das Format erfahren? Dann schreib eine Email an willkommen@wirsindhoffen.de hier klicken zur Anmeldung ➜ Mo 23. März 2026, 19.00 Uhr Lesung und Gespräch: Demenz im Alltag als Familie Peggy Elfmann, Autorin und Journalistin im Bereich Gesundheit und Gesellschaft, Pflege und Familie Foto: Jacobia Dahm Eine Demenzerkrankung betrifft nicht nur die jeweilige Person, sondern auch deren Angehörige. Die Krankheit beeinflusst das Miteinander und die Kommunikation. Rollen verändern sich, wenn man als Kind die Fürsorge für die Eltern übernimmt. Man muss sich immer wieder anpassen, flexibel sein und zuhören – was für eine Herausforderung! Und auch eine Chance. Die Autorin Peggy Elfmann trägt aus ihren Büchern »Mamas Alzheimer und wir« und »Meine Eltern werden alt« vor und spricht darüber, wie sie die Veränderungen erlebte und erlebt – und warum es in all dem auch Hoffnungsvolles gibt. Im Anschluss an die Lesung ist Zeit für Austausch und Gespräche. Dienstag, 24. März 2026, 19.00 Uhr Wortgottesfeier Samstag, 28. März 2026, 15.00 – 22.00 Uhr Abschied und Neubeginn in den 150 Psalmen erleben Lara Bergrath Schon im letzten Jahr haben wir gemeinsam alle 150 Psalmen gelesen. Die Psalmen sind Worte aus den existenziellen Erfahrungen von Geborgenheit und Freude, Leid und Tod, Angst und Liebe, Abschied und Neubeginn. Auch dieses Jahr wollen wir uns diese Worte zueigen machen im zuhören oder auch im selbst vorlesen. Vielleicht finden sich auch Worte die deine eigenen Situationen und Emotionen von Abschied und Neubeginn beschreiben. Unsere Challenge: alle 150 Psalmen an einem Tag – eine einzigartige Möglichkeit alle 150 Psalmen am Stück zu erleben, oder auch nur für kurze Zeit reinzuhören. Wenn du nur zuhören möchtest komm und geh einfach wann du magst. Wenn du dich im Vorlesen ganz in das Gebet und die Welt der Psalmisten geben möchtest schreib einfach eine Mail an willkommen@wirsindhoffen.de Es gibt von 15 Uhr bis 22 Uhr halbstündige Zeitslots – maile uns einfach bis zum 21.3. wann du gerne lesen würdest. Noch Fragen? Schreib uns!Ort der Ausstellung und der Veranstaltungen
Kirche St. Georg
Kirchplatz 2
50999 Köln-Weiß
Anmeldungen
Für alle mit dem Anmeldesymbol gekennzeichneten Veranstaltungen bitte per Mail an:
willkommen@wirsindhoffen.de
Eine Kooperation von:
Katholisches Bildungswerk Köln
Katholische Pfarrgemeinde St. Joseph und Remigius
Bildnachweis: Grafiken Einsamkeit, Gemeinschaft, Trost, Glaube © Cornelia Steinfeld

