Benjamin Gerlich

In meinem theologischen Arbeitsfeld arbeite ich in der Ökumene. Damit fühle ich mich der Einheit der Kirche verpflichtet. Doch was kann ich tun, wenn diese Einheit zerbrochen ist? Muss ich den Scherbenhaufen sofort zusammenkehren? Oder darf ich zunächst einfach traurig sein und den Bruch aushalten?
Ökumene ist mehr als gemeinsame Friedensgottesdienste und endet nicht beim Wunsch nach der Feier eines gemeinsamen Abendmahls. Sie ist ein Lernort für eine Haltung, in der Neubeginn durch Gott möglich wird. Hier lerne ich, Unterschiede auszuhalten, Akzeptanz einzuüben und meinen eigenen Glauben ohne Verlust zu leben.
Veranstaltung:
Dienstag, 24. Februar, 19.00 Uhr
Wortgottesfeier „Neubeginn – Akzeptanz – Glaube“
Birgit Schroers

>Was ist ein Kamishibai? „Ein Kamishibai ist wie Fernsehen ohne Strom.“ – So drückt es der siebenjährige Jakob aus. Ganz ähnlich wie beim Fernseher auch lebt das Erzähltheater Kamishibai aus der Kombination von Bild und Ton, nur eben ohne Eletronik.< Quelle Don Bosco Verlag
Es ist immer wieder spannend zu erleben, wie auch die unruhigsten Kinder sich auf die Bilder focussieren, zuhören und fasziniert dabei sind.
Seit über 40 Jahren engagiere ich mich ehrenamtlich im Bereich „Kinder- und Jugendarbeit.“ Ich bin schon immer eine Leseratte gewesen und weiß aus eigener wie beruflicher Erfahrung wie wichtig Lesekompetenz ist. Vorlesen und Erzählen unterstützt die Sprachförderung, die Fantasie und die Vorstellungskraft ist. Nach meiner beruflichen Laufbahn habe ich mein Engagement in unseren Katholischen öffentlichen Bücherei St.Franziskus (Köln-Weiden) intensiviert und biete dort u.a. Kamishibai -Erzähltheater zu den unterschiedlichsten Gelegenheiten an z.B. zu Krippenführungen, Kommuniongruppen, Kindergärten etc.
Veranstaltung:
Freitag, 27. März 2026, 16.00 Uhr, Anmeldung erforderlich!
Pasquarella: Geschichten einer Verwandlung – Spurensuche zur Bedeutung von Ostern Kamishibai-Theater und Schmetterlingsbasten für Familien mit Kindern ab 5 Jahren
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Clara Hillebrand-Leo

Neben meiner Tätigkeit als Bildhauerin, gebe ich seit 25 Jahren Kurse für Kinder und Erwachsene. Arbeiten in Ton,Stein ,Holz und vielen anderen Materialien.
Veranstaltung:
Samstag, 14. März 2026, 10.00 – 12.00 Uhr, Anmeldung erforderlich!
Formen oder Krafttiere aus Speckstein gestalten
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Esther Hagemann

Psychologin, Change Managerin und zertifizierter Systemischer Coach
Ich biete seit über 18 Jahren Kompetenz in Veränderungsprozessen. Ich werde gerufen, wenn Organisationen, Teams und Einzelpersonen sich verändern wollen – oder müssen.
Um etwas Neues zu starten, muss oft etwas „Altes“ losgelassen werden. Und das ist oft gar nicht so einfach. Warum? Weil wir es „schon immer so gemacht haben“, wir haben uns darin eingerichtet. Und weil es früher ja tatsächlich auch mal Sinn gemacht hat!
In meiner Arbeit würdige ich das, was uns so weit gebracht hat. Und dann geht es darum, Handlungsalternativen zu entwickeln. Raus aus dem Autopiloten und rein in die eigene Gestaltungskraft! In diesem Workshop werden wir uns daran erinnern, wie befreiend es sein kann, aus alten Geschichten auszusteigen und im Hier & Jetzt die ersehnte Lebendigkeit zu spüren.
Veranstaltungen:
Sonntag, 08. März, 15.00–18.00 Uhr
WORKSHOP „Die Kunst des Loslassens“
Anmeldung erforderlich:
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Auf Wunsch wird parallel eine Kinderbetreuung angeboten.
Thomas Zalfen

Pastoralreferent, Seelsorger, Kirchenführer
Als Geistlicher Leiter der Gemeinde St. Maria in Lyskirchen beschäftige ich mich schon seit Jahren mit der Bibel. Biblische Bücher zu lesen und sie zum Sprechen zu bringen, ist bei uns Tradition. Es fasziniert mich, diese alten Texte neu zu lesen und zu entdecken, dass sie voll Geist und Leben stecken. Wertvolle Texte, die offenbaren wie wertvoll wir in Gottes Augen sind!
Veranstaltungen:
Dienstag 10. März, 19.00 Uhr
Wortgottesfeier
Dr. Christiane Wüste

Bibelreferentin in der Bibel- und Liturgieschule im Erzbistum Köln
Der Prophet Elija ist auf vielfältige Weise mit den Themen Einsamkeit, Erschöpfung, Abschied und Neubeginn unterwegs. Mich fasziniert immer wieder, wie seine Geschichten in unser Leben heute sprechen können.
Veranstaltungen:
Dienstag, 24. März, 19.00 Uhr
Gottesdienst mit Bibliolog zu Elija
Dr. Eva-Maria Will

Dr. Eva-Maria Will, Referentin für Trauerpastoral im Erzbistum Köln
Noch ganz bei Trost? Wer von uns würde wohl von sich behaupten, ganz bei Trost zu sein? Und was wäre darunter zu verstehen? Gerade in Zeiten der Trauer sehnen wir uns doch nach tatkräftiger Unterstützung, aber auch nach einer tröstenden Umarmung und einem Trost-Wort, das nach Möglichkeit über den Tag hinausreicht und uns tief im Inneren Frieden schenken kann.
Veranstaltungen:
Dienstag, 03. März, 19.00 Uhr
Wortgottesfeier
Dr. Monika Schmelzer
Kunsthistorikerin, pädagogische Mitarbeiterin Bildungswerk Köln
Veranstaltung:
Donnerstag, 19. März, 19.00 Uhr
Besser falsche Worte als keine Worte. Umgang mit Trauernden
Kristell Köhler
Kirstell Köhler
Veranstaltung:
Dienstag, 31. März, 19.00 Uhr
Wortgottesfeier
Lea Sauter

Singer-Songwriterin Lea Sauter schreibt Lieder rund um das Thema Sternenkinder, Verlust und Trauer. Ihre Melodien berühren, sollen zum Nachdenken anregen aber auch Hoffnung und Kraft schenken. Lea Sauter ist selbst betroffene Sternenmama und studierte Musiktherapeutin und möchte mit ihren Songs anderen helfen sich mit der Trauer auseinanderzusetzen
Maria Mund-Marek
Schneidermeisterin
Veranstaltung:
Samstag, 07. März, 14.00 – 17.00 Uhr
ERINNERUNGSTÜCKE SELBST NÄHEN
Pace e Bene-Stiftung – Dr. Kirsten Lange-Wittmann und Dr. Philipp Wittmann

Die Pace e Bene-Stiftung wurde im September 2023 auf Initiative der Franziskanerin Schwester Christina Klein gegründet. Rudger von Plettenberg vertritt im Stiftungsrat den Gesamtverband der Katholischen Kirchengemeinden der Stadt Köln. Die Eheleute Dr. Kirsten Lange-Wittmann und Dr. Philipp Wittmann komplettieren den Gründer- und Stifterkreis.
Der Stiftung geht es um die Begleitung obdachloser Frauen und Männer am Ende ihres Lebens in Köln.
Wie und wo Menschen auf der Straße leben, kann man sehen. Wo sie schlafen, entzieht sich schon der Aufmerksamkeit. Aber wo und wie sterben sie? Ziel der Stiftung ist es, am unwiderruflichen Ende eines entbehrungsreichen Lebens diesen Frauen und Männern einen Ort zu bieten, an denen der Kampf um das Überleben, die Angst und die Sorge in den Hintergrund treten können. Die Stiftung finanziert Plätze für ein Sterben in Würde in Hospizeinrichtungen, um obdachlose Menschen im Sterbeprozess bedarfsgerecht umsorgen und begleiten zu können. Neben der medizinischen Versorgung stehen die menschliche Zuwendung und eine Begleitung auf Augenhöhe im Zentrum.
Peggy Elfmann
Autorin und Journalistin im Bereich Gesundheit und Gesellschaft, Pflege und Familie
Veranstaltung:
Montag, 23. März, 19.00 Uhr
Lesung und Gespräch: Demenz im Alltag als Familie
Ruth Katharina Breuer

Juristin, Kinderbuchautorin, Mutter
Warum trägt Opa Windeln? Vergisst Oma mich jetzt auch?
Diese und ähnliche Fragen stellen Kinder, deren Großeltern oder andere Bezugspersonen an Alzheimer erkrankt sind. Für Antworten fehlen den zugehörigen Erwachsenen jedoch häufig die Worte und die Kraft.
Vor etwas mehr als zehn Jahren erkrankte mein eigener Vater an Alzheimer. Meine damals noch kleinen Kinder gingen wie selbstverständlich damit um, dass ihr Opa plötzlich nicht mehr alles konnte. Für sie war es vermutlich ganz normal, bestimmte Dinge nicht oder noch nicht zu können.
Basierend auf diesen Erfahrungen ist mein erstes Kinderbuch „Opa hat Krümel im Kopf“ entstanden, das aus der Sicht des siebenjährigen Kalle die schrittweisen Veränderungen beim erkrankten Opa erklärt. Und als immer mehr Puzzleteile in Opas Kopf verloren gehen und die Erinnerungen wie die Krümel auf Kalles Frühstücksteller zerbröseln, zeigt die Geschichte: Am Wichtigsten ist nicht das, was wir können, sondern das, was wir fühlen.
Mit viel Freude und vor allem viel Selbstverständlichkeit spreche ich auf meinen Lesungen mit Kindern und gerne auch ihren erwachsenen Begleitern über das Thema Alzheimer, das längst zu unserem Alltag gehört. Ich möchte dazu ermutigen, die Erkrankung nicht aus dem Leben der Kinder auszuklammern. Denn neben den vielen offenen Fragen zählt auch für die Kinder nur eines: das Herz ist wichtiger als der Kopf!
Veranstaltung:
Sonntag, 01. März 2026, 15.00 Uhr, Anmeldung erforderlich!
“KRÜMEL IM KOPF”
Lesung und Gespräch für Grundschulkinder mit Mutter, Vater oder Großeltern
Anmeldung erforderlich:
Hier können Sie sich anmelden.
Sophia Altklug alias Dr. Kristin Kunze

Geboren 1941. Aufgewachsen zwischen Trümmern und Träumen. Schon früh Eintritt in den Wald der Wichtigkeiten. Als Zahnärztin tätig in reichen und armen Ländern. Überrascht durch die Wechseljahre. Umschulung in einer Zirkus- und Clownsschule. Seitdem unterwegs als Clownin Sophia Altklug mit eigenen Stücken und Figuren. Bundesweit Clownskurse für Frauen, Seminare für Humor-Suchende, Auftritte als Clownfrau, Hausbesuche …
Veranstaltung:
Donnerstag, 26. Februar 2026, 19.00 Uhr
DIE SPIELDOSE ODER WENN DIE CLOWNIN TRAUER TRÄGT:
Ein Stück über Trauern und Trost, Verlust und Abschiednehmen, Loslassen und Einlassen

